Gabriel

Nicht den Erzengel meine ich, sondern Sigmar, den Bonsai-Schröder aus Goslar. Der ist ja bekanntlich nicht mehr in der SPD tätig, aber immerhin noch ihr Mitglied.

Scheint aber keine große Rolle zu spielen.

Eben noch Kämpfer für die Ausgebeuteten, jetzt Angestellter beim Ausbeuter.
Clemens Tönnies, der Billigfleischpirat und letzte Sargnagel von Schalke 04, der seine Arbeiter unter miesesten Bedingungen schuften lässt, dieser Tönnies hat den Siggi gebeten, ihm einen Gefallen zu tun.

Der hat sich nicht lumpen lassen.

Hat er gern gemacht, gegen eine kleine Aufwandsentschädigung: 10.000,-€ im Monat plus vierstelliger Betrag für jeden Reisetag.

Da kann man schon mal großzügig über die Werte hinwegsehen, für die man (angeblich) jahrelang eingetreten ist.
S.G. hat auch eine Erklärung parat. „“Für normale Menschen sind 10.000 Euro viel Geld. Aber in der Branche ist das kein besonders hoher Betrag. Ich bin kein Politiker mehr.“
Heißt das: meine Überzeugung war gar keine? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?

Muss es wohl.

Gabriel ist zur Zeit dabei, ein ganzes Repertoire an Liedern einzuüben: Deutsche Bank, die US-Politikberatungsfirma „Eurasia Group“, Siemens Energy und vieles mehr.

Er wird, aus der Sicht von normalen Menschen, unglaublich viel Geld verdienen.

Soll er!
Meine Verachtung bekommt er gratis.

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