WICHTIG WICHTIG WICHTIG!

Das Land Niedersachsen hat ein Coronahilfsprogramm zur 100% Übernahme der Kosten von Freizeitstornierungen aufgelegt.

In der Anlage findet ihr die Informationen. Über den Link müsst Ihr Eure Daten eintragen. Für jede Freizeit einzeln. Bitte lest Euch den Text vorab gewissenhaft durch, er sollte eigentlich alle Fragen beantworten.

Der Termin am  04.09.2020 um 12 Uhr ist  der absolute Schlusstermin, es gibt keine spätere Möglichkeit. Die Vergabe der Mittel läuft nach dem „Windhundprinzip“. Wenn der Finanztopf leer ist, gibt es nichts mehr.  

Die Mittel müssen von uns in der Geschäftsstelle der aejn beantragt werden. Die Auszahlung erfolgt dann ebenfalls über die Geschäftsstelle.

Wichtig: Verteilt die Information in Eure Gemeinden, Ortsgruppen usw. die eine Freizeit durchführen wollten.

Herzliche Grüße

Bernd Rossi

Geschäftsführer

Ein Knaller! Judy Bailey kommt am 11. September nach Hannover

An der Copacabana in Rio sang sie vor drei Millionen Menschen und Papst Franziskus – nun singt sie in Hannover-Linden und unterstützt damit den Bethlehem-Kellertreff (BKT).
Der BKT, ein legendärer Jugendtreff in Hannover-Linden, ist wegen neuer Brandschutzbestimmungen von der Schließung bedroht, wenn nicht ausreichend Geld für den Umbau aufgebracht wird.

Am Freitag, den 11.09.20, findet vor der Bethlehemkirche in Hannover Linden ab 18:30 Uhr ein Open Air Konzert mit Judy Bailey und dem Bethlehem Chor statt.
Der Eintritt ist frei; um eine Spende für die Rettung unseres offenen Jugendtreffs BKT wird gebeten.
Simeon Kottonau

Weitere Informationen im Netz und auf Instagram

Am Abend

Der Wind ist gegangen,
die Luft steht still,
kein Blatt, das sich rührt,
kein Vogel, der singt.

Schweigend ergibt sich
das Licht und verlischt,
die Dämmerung fällt wie
ein Tuch in die Gärten.

Am Himmel ein Stern
wird dich fragen:
Wer bist du geworden
und wer willst du sein?

Peng! Das hat gesessen!

Nein, keine Sorge! Ich bin nicht zu den Waffenfetischisten übergelaufen und plötzlich ein Gewaltbefürworter geworden.
Peng! Ist ein Künstler*innenkollektiv, das einen wunderbaren Einfall hatte.
Es baute eine Seite der Bundesregierung nach und erklärte sich zum Bundesamt für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe.
Auf diese Weise gelang es, mit einigen der höchsten CEOs  Deutschlands zu sprechen.

Herausfinden wollten die Künsterler*nnen, ob den Wirtschaftsbossen etwas einfiel zum Umbau der Wirtschaft. Wenn fortwährendes Wachstum schon rechnerisch nicht möglich und die Hoffnung auf neue Technologien nur bedeutet, eine Lösung der Probleme aufzuschieben, dann müssten ihnen doch sicherlich Alternativen einfallen.

Die Antwort war eindeutig: statt auf Wachstum und neue Technologien, setzen sie, äh,… weiter auf Wachstum und neue Technologien.

Einfallsarmut in deutschen Wirtschaftsetagen. Wer hätte gedacht, dass Visionäre dort absolutes Zugangsverbot haben?
Ist ja auch viel bequemer so!

Klingelstreich beim Kapitalismus nennt das Kollektiv seine Aktion, der eine ganze Reihe von Wirtschaftsleuten auf den Leim gegangen sind.
Guckt es euch an!

Ich habe mich amüsiert und war zugleich erschrocken.
Ich habe gelernt:
Wir sollten nicht  Leuten unsere Zukunft überlassen, die längst Vergangenheit sind.

Und vor allem ist es ja nicht mehr ihre Zukunft.
Die gehört anderen!  

Sommerprojekte

Vieles ist diesen Sommer möglich! Denn Ihr wart unglaublich kreativ und flexibel und habt tolle Angebote für die Ferienzeit entwickelt. Schaut einfach mal rein: Sommerprojekte für Kinder und Jugendliche in der hannoverschen Landeskirche.

Fundstücke

Manchmal schreibe ich Gedichte ab und stecke sie in Bücher.
Irgendwann purzeln sie mir wieder entgegen, viel, viel später.
Manchmal wundere ich mich, dass ich dieses Gedicht aufgeschrieben habe.
Viel öfter freue ich mich und lasse mich erneut in den Bann ziehen.

Bücher zu kleinen persönlichen Schatzkästen zu machen, ist ein hübsches Spiel, bei dem man sich selbst überraschen kann. Probiert es aus! Es können auch andere Sachen sein: Sprüche, Gedanken, Fotos…Was immer euch einfällt.

Mein Fundstück von heute fiel mir aus einem Wörterbuch entgegen. Ich habe nicht mal notiert, von wem es stammt. Wer’s weiß, kann’s mir verraten:

Gott

Manchmal ein Schatten
in deinen Gedanken
ein Schritt der vorbeigeht

Das Sternlicht am Rand
deines Blickfelds
ein Sehnen nach etwas
du weißt nicht genau

Ein gerade verklungener Ton

Das Echo der Stille
das Echo der Leere
ein Abgrund vor dem du dich fürchtest

Die Ewigkeit einer Umarmung
der Blick eines Fremden

Ein Lied
das du immer schon kanntest

Du singst es
mit brüchiger Stimme

Du singst nicht allein

Eisbären und Himbeeren

Jair Bolsonaro hat’s erwischt. Der brasilianische Präsident, der nur in einem groß ist, nämlich im Leugnen von Corona, hat sich infiziert.

Hat lang gedauert.

Schließlich hat er auf alle Abstandsregelungen und Schutzmaßnahmen gepfiffen.
Die Wirklichkeit lässt sich nicht schönlügen.

Aber die BolsonarosTrumpsundJohnsons dieser Welt versuchen das weiterhin und torkeln wie im Fieberwahn durch ihre Tage.
Sie haben so oft gelogen, dass sie mit dem Wort Wahrheit nichts mehr anfangen können.
Es ist nicht überraschend, dass die USA, Brasilien und Großbritannien führend in den Pandemiezahlen sind: die meisten Erkrankungen, die meisten Toten – „Make Corona great again“.

Wenn Politiker an der Spitze stehen, die alles vereinfachen wollen, wird‘s kompliziert – und desaströs.

Die Wirklichkeit mag uns nicht immer schmecken, aber es hilft nicht, sich aus ihr zu verabschieden in Verschwörungstheorien, rassistische Überlegenheitsträume oder esoterischen Quark. So etwas tun vielleicht Feiglinge, aber niemand mit noch wenigstens einem Funken Verstand und Ehrgefühl.

Wer die Wirklichkeit leugnet, bringt andere in Gefahr.
Sich selbst auch.
Bolsonaro ist Risikopatient.

Jeder Tag bietet neue Herausforderungen. Wir können uns die Wirklichkeit nicht zurechtbiegen, aber wir können sie verändern.
 Das ist besser, als sich und anderen etwas vorzumachen.

Ich hätte ich mir nie träumen lassen, einmal Franz Josef Strauß zu zitieren, den ehemaligen CSU-Vorsitzenden und bayerischen MInisterpräsidenten. Aber vielleicht verstehen die Wirklichkeitsleugner dann, was gemeint ist:

„Wenn ich eine rosa Brille aufsetze, wird aus einem Eisbären trotzdem keine Himbeere.“
Jair, Donald, Boris, so ist es!

Die mit Abstand besten Übungen

Die aes (Arbeitsgemeinschaft evangelischer Schüler- und Schülerinnenarbeit) hat eine ganze Reihe von Spielen und Warming-Ups zusammengestellt, die sich gut im Freien durchführen lassen.
Probiert es aus!
Link

Sozusagen der Mercedes unter den Juleicas

Nicht einfach alles über Video-Tools und auch nicht alles live, sondern in guter Mitschung aus „analogen Treffen“ und digitalen Seminareinheiten bietet die Evangelische Jugend Hannover eine Hybrid-JuLeiCa-Schulung an, bei der einzelne Kleingruppen an drei Tagen an verschiedenen Orten unterschiedliche Inhalte bearbeiten. Auf diese Weise machen Ehrenamtlichen-Schulungen auch wieder Spaß.

Wer etwas Ähnliches bei sich veranstalten will, kann hier auf das Konzept zurückgreifen, das Marco Kosziollek erarbeitet hat.