#himmelimkopf

Die Evangelische Jugend Buxtehude ist mit ihrem Podcast #himmelimkopf gestartet. Einfach mal bei Spotify suchen. Dort sprechen sie mit Gästen über ganz Alltägliches oder auch Besonderes. Wenn Ihr Themenwünsche oder Fragen habt, könnt Ihr Euch bei der EvJu Buxtehude melden.

Die Sonne scheint

Vielleicht ist die gegenwärtige Wetterlage ein präziser Kommentar zu unserer Lage.
An geschützten Ecken wärmt die Sonne und lässt Wangen und Nase rot werden.
Ich setze mich dem Licht aus und freue mich über den Nachmittag. Aufbrechende Knospen. Vogelgesang. Frühling!
Als die Sonne am Abend verschwindet, verändert sich die Situation schlagartig. Die Luft wird eisig, sehr eisig. Fröstelnd trete ich den Heimweg an.

Wir leben gerade auf brüchigem Grund. Zumindest erscheint uns das so. Aber vielleicht haben wir vorher zu lange geträumt, eingelullt von all den Annehmlichkeiten, die uns ohne lange Umwege zur Verfügung standen. Der Grund ist immer brüchig und das Leben gefährlich-zerbrechlich. Zeit, die Augen zu öffnen. Es sollte unsere besten Fähigkeiten wachrufen.

Pastor.digital

Der Pastor und begeisterte Gamer Micha Steinbrück (www.pastor.digital) testet auf seinem Let’s Play-Kanal Spiele und erzählt, wie er sie mit dem christlichen Glauben verbindet. – Erfrischend anders 🙂

https://www.youtube.com/channel/UCr1KKXaoKzVPsOhW3GCXfRw

Ferne ist die neue Nähe

Seit gestern gehen sich alle aus dem Weg, wenn sie sich draußen begegnen. Nach wie vor sind die Menschen unterwegs, um dem cabin fever zu entgehen. Aber die Grüppchen sind kleiner geworden.
 
Auf meinem Weg kommt mir eine ältere Dame entgegen. Ich gehe noch einen Schritt weiter nach rechts, während sie auf ihrer Seite das Gleiche tut. Wir sehen uns an, und dann schenkt sie mir ein Lächeln, das alle Distanz mühelos überbrückt.
Sie wird an diesem Tag nicht die Einzige bleiben. Es ist als würde einem ständig das Herz gestreichelt.

Es würde mich freuen, wenn es so etwas auch nach Corona gäbe.

Die Engel des Alltags

Sie versorgen die Alten in den Heimen. Sie arbeiten auf Intensivstationen. Sie tragen die Post aus. Sie sitzen an den Kassen der Supermärkte. All jene, die sonst unbeachtet bleiben, treten mit einem Mal ins Rampenlicht. Es wird deutlich, wie unverzichtbar ihre Arbeit ist. Danke dafür! Danke an alle, die im Schatten der Aufmerksamkeit wirken. Für ihre  Unerschrockenheit und ihre Treue.
Die Pflegekräfte und Ärzt*innen erhalten Applaus von den Balkonen. Den Postzustellenden könnte man sagen, wie sehr man es schätzt, dass sie weiterhin da sind. Und den Kassierer*innen?
Ich stelle mir vor, ich bin im Supermarkt und auf ein Zeichen hin beginnen alle zu klatschen.
Applaus für die Engel des Alltags!