Die letzten Tage – Unterm Kreuz

Wir nähern uns der dunkelsten Station unseres Glaubens, der Kreuzigung Jesu.
Der Jugendkreuzweg 2021 hat wieder einen ganz eigenen Ausdruck dafür gefunden. Von nun an erscheint an jedem Nachmittag eine Station.

Jesus wird gekreuzigt

Da lieferte Pilatus ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Die Soldaten übernahmen Jesus und gingen mit ihm vor die Stadt Jerusalem. Dort kreuzigten sie ihn. (Vgl. Joh 19, 16–18.)

Fragen an dich

Hinterfragst du die Aufgaben, die dir gestellt werden? Oder befolgst du einfach blind alle Anweisungen?

Was bedeutet „Stärke“ für dich? Jemand, der Macht über andere hat oder jemand der innerlich stark ist?

Wann bringst du kleinere oder größere Opfer für andere?

Mehr erfahren? Jugendkreuzweg Audioguide

Regula Jantos, referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Das letzte Licht

In seinem Buch „What if? Was wäre wenn?“ beschäftigt sich Randall Munroe mit hypothetischen Fragen. Zum Beispiel damit, welches Licht am Ende noch leuchten wird, wenn die Menschheit schon lange ausgestorben ist. Er kommt nach einer langen wissenschaftlichen Beweiskette zu einem Ergebnis: Noch mehrere Jahrhunderte nach uns Menschen wird unser giftigster Müll – atomare Abfallprodukte – noch leuchten.

Das macht mich sprachlos. Doch dann habe ich etwas, das ich dagegen setzen kann:
Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.

Und dieses Licht wird alles überdauern.

Iris Feigel, Referentin für die Arbeit mit Kindern

Ich rede mit einer Kollegin darüber, wie langsam wir oft vorankommen und wie mühsam manche Themen sind. Die Frage, ob es sich lohnt.

Und dann fällt ein Satz: „Am Ende kommt eine bessere Welt dabei raus!“ Den kenn ich doch irgendwo her?
Wir haben hier keine bleibende Stadt, aber die kommende suchen wir.“ Hebräer 13,14

Bilder: Wolfgang Blaffert, Roland Geisheimer

Vertrauen ist immer auch Widerstand gegen das, was uns bedrückt.

Ein Jahr in Rotterdam?

Verwinkelte Grachten, malerische Straßen? Pustekuchen!
Rotterdam ist ganz anders, ein Fest für alle Architekturfreund*innen, die Atemberaubendes lieben.
Wer nach der Schule sich nicht gleich in ein Studium oder eine Ausbildung stürzen möchte, hat die Möglichkeit, für ein Jahr an einem der spannendsten Orte in den Niederlanden zu arbeiten.

Für das kommende Freiwilligenjahr 2021/22 ist noch ein Platz in Rotterdam frei. 
Die Bewerbungsfrist läuft zunächst bis zum 15. März 2021

Am 1. September 2021 beginnt das neue Freiwilligenjahr in der Seemannsmission Rotterdam.

Wir bieten:
– Engagement für Seeleute aus aller Welt – „support of seafarer*s dignity“
– ein Jahr im größten Hafen Europas mit Bordbesuchen und interkulturellen Begegnungen 
– internationales Umfeld, Englisch als Arbeitssprache, dazu Eintauchen in die niederländische Sprache und Kultur
– regelmäßige Reflexion des Erlebten im Team mit einem weiteren Freiwilligen und dem Stationsleiter
– pädagogische Begleitung in Seminaren, Begegnungen mit anderen Freiwilligen im Auslandsdienst der Seemannsmission
– Bildungstage in und um Rotterdam und an Orten der deutsch-niederländischen Geschichte
– Zusammenarbeit und Kontakte mit der Deutschen Evangelischen Gemeinde Rotterdam und internationalen Kolleg*innen
– Unterkunft, Taschengeld, Dienstfahrzeug

Du bietest:
– Lust, mit unbekannten Menschen Kontakt aufzunehmen, ihnen zuzuhören und mit ihnen Englisch zu sprechen
– Volljährigkeit und Führerschein, gern auch erste Fahrpraxis
– Motivations-Schreiben, Lebenslauf, aktuelles Zeugnis

Bitte senden an jan.janssen@seemannsmission.org).

Ga maar lekker door! Tot straks!

Corona-Rundmail aus dem Landeskirchenamt

An die Kirchenvorstände und Pfarrämter (über die Superintendenturen)
An die Kirchenkreisvorstände und Superintendenturen
An die Leitungen der landeskirchlichen Einrichtungen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
In dieser Woche geben die Verabschiedung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung der Bundesregierung sowie unterschiedliche Umgangsweisen der örtlichen Behörden mit der Corona-Landesverordnung Anlass für diese Rundmail.

Zur Arbeitsschutzverordnung:
Am 27. Januar 2021 ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung der Bundesregierung in Kraft getreten. In dieser Verordnung werden zunächst für einen bis zum 15. März 2021 befristeten Zeitraum zusätzliche Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes festgelegt, die von allen Arbeitgebern verbindlich umzusetzen sind. Es geht hier insbesondere um Maßnahmen zur Reduzierung von Kontakten im dienstlichen Kontext. Für den Bereich der Kirchengemeinden dürften hiervon insbesondere die Organisation der Arbeit im Pfarrsekretariat, die Sitzungstätigkeit und Durchführung von Besprechungen betroffen sein. Bei Bedarf sind den Mitarbeitenden medizinische Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) oder Masken mit FFP2/KN95/N95-Standard ohne Ausatemventil) zur Verfügung zu stellen. Alle Details, die für Sie im kirchlichen Kontext wichtig sind, haben wir im aktualisierten „Hygienekonzept für Gemeindehäuser und kirchliche Gebäude“ zusammengestellt. Die Änderungen sind grün gekennzeichnet. Weitere Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie hier. Mitarbeitende ihres Kirchen(kreis)amtes haben auf diesem Feld inzwischen weitreichende Erfahrungen, so dass Sie auch dort Unterstützung erfahren können.

Zu Hygienekonzepten für Friedhöfe:
Seit Inkrafttreten der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sind Gottesdienste und Andachten über zehn Personen bei den zuständigen örtlichen Behörden anzuzeigen. Vor Ort werden sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dieser Vorschrift und der praktischen Umsetzung gemacht, dies legen zumindest die verschiedenen Berichte nahe, die uns erreicht haben. Es hat sich herausgestellt, dass vereinzelt Kommunen auch erwarten, dass geplante Trauerfeiern auf kirchlichen Friedhöfen angezeigt werden. Für den Fall, dass Ihre Kommune ein solches, speziell auf die Friedhofssituation bezogenes Hygienekonzept erwarten, haben wir ein „Muster-Hygienekonzept Friedhof“ entworfen. Somit können Sie dieses Hygienekonzept, das bei allen Trauerfeiern einzuhalten ist, den Behörden zur Verfügung stellen.

Falls Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte per Email an Stefan Riepe, Fachplaner für Besuchersicherheit und Hygienebeauftragter für Veranstaltungen in der Evangelischen Medienarbeit (stefan.riepe@evlka.de).
Mit einem Dank an Veronika Stein (Koordinatorin für Arbeits- und Gesundheitsschutz, LKA Hannover) und Stefan Riepe für die Ausarbeitungen der Konzepte grüße ich Sie herzlich
Ihr Ralph Charbonnier